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Neu Delhi und Bombay

Wer den Namen des Landes Indien hört, der gerät - besonders wenn er schon einmal dort war - oft schnell ins Schwärmen. Zwar gibt es, wie in den meisten Ländern, die von einer anderen als unserer gewohnten westlichen Kultur geprägt sind, auch einiges, an das man sich als Besucher erst gewöhnen muss. Doch gerade das macht ja das Reisen in ferne Länder zum großen Teil aus. Das Kennenlernen anderer Kulturen und Lebenswelten, die Entdeckung von Neuem, das Gewinnen von Denkanstößen, die man nur schwerlich durch das reine Lesen oder Ansehen von Reisenberichten in Büchern oder Fernsehen erlangen könnte.

Doch nun zu den beiden Städten, um die (und um deren Regionen) es hier gehen soll - Neu Delhi und Bombay. New Delhi ist - bekanntermaßen - die Hauptstadt des Landes. Auch wenn wir oben anderes angedeutet haben: Bombay ist schon erkennbar europäisch geprägt. Was nicht heißt, dass sie mit einer europäischen Metropole zu Verwechseln ist. Denn hier vereinen sich beide Lebenswelten. Es gibt beispielsweise die typisch englischen Kolonialbauten, aber auch - in direkter Nachbarschaft - moderne

Neue Wolkenkratzer und Kinos, wie wir sie auch aus Berlin oder Frankfurt kennen.

Auch die Religionen leben hier in der Regel friedlich nebeneinander, was sich in der Vielzahl der Tempel, Kirchen und Moscheen zeigt.

Auch Bombay ist eine Stadt mit „Hauptstadtcharakter". Hier leben mehr als elf Millionen Menschen. Die wirtschaftliche Bedeutung für das ganze Land ist unbestritten, wobei vor allem der Handel mit Baumwolle und die Textilindustrie überragende Bedeutung besitzen.

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